Wer wird der nächste James Bond? Seit Monaten wird darüber spekuliert. Vor allem Jacob Elordi (29), Callum Turner (36) – der frischgebackene Ehemann von Popstar Dua Lipa – und Shootingstar Harris Dickinson (30) gelten als heiße Kandidaten für die Nachfolge von Daniel Craig. Doch jetzt platzt eine echte Bond-Bombe!
Ausgerechnet die Frau, die über Jahrzehnte hinweg die wichtigsten 007-Entscheidungen mittraf, bringt die Favoriten ins Wanken. Debbie McWilliams, die frühere Casting-Direktorin der Bond-Reihe, hat eine klare Meinung: Keiner der aktuellen angeblichen Top-Kandidaten sollte James Bond werden.
„Wir wissen viel zu viel über sie!“
McWilliams war mehr als 40 Jahre lang für die Besetzung der Bond-Filme verantwortlich und half dabei, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig als 007 auszuwählen. Ihre Erfolgsbilanz ist legendär. Deshalb hören Hollywood und Bond-Fans ganz genau hin, wenn sie spricht.
Über Elordi, Turner und Dickinson fällt ihr Urteil vernichtend aus: „Ich möchte keinen von ihnen als James Bond sehen, weil wir inzwischen viel zu viel über sie wissen.“
Für McWilliams ist ein Punkt entscheidend: Bond muss geheimnisvoll bleiben. Der Agent mit der Lizenz zum Töten dürfe kein Star sein, dessen Privatleben täglich die Schlagzeilen dominiert. Genau das sei inzwischen jedoch bei vielen Kandidaten der Fall.
Problem Elordi: Zu berühmt, zu präsent
Vor allem Jacob Elordi steht ständig im Rampenlicht. Der Australier wurde durch die Erfolgsserie „Euphoria“ und Filme wie „Saltburn“ weltweit bekannt.
Sein Liebesleben sorgt regelmäßig für Schlagzeilen, Paparazzi verfolgen jeden Schritt. Für die Ex-Castingchefin ist genau das das Problem. Ein echter James Bond müsse ein Rätsel bleiben.
Auch Dua Lipas Ehemann fällt durch
Überraschend deutlich lehnt McWilliams auch Callum Turner ab. Der britische Schauspieler gehört aktuell zu den meistgehandelten Namen im Bond-Poker.
Doch spätestens seit seiner Beziehung und mittlerweile Ehe mit Superstar Dua Lipa steht auch Turner permanent im Fokus der Öffentlichkeit. Für einen Geheimagenten, dessen Aura vom Mysterium lebt, offenbar zu viel Aufmerksamkeit.
Die Bond-Legende fordert einen Nobody
Was sucht McWilliams stattdessen? Einen Schauspieler, den heute noch kaum jemand kennt. „Ich möchte jemanden sehen, der völlig aus dem Nichts kommt.“
Genau so sei es bei Pierce Brosnan, Timothy Dalton und auch Daniel Craig gewesen. Keiner von ihnen sei vor seiner Bond-Verpflichtung ein weltweiter Megastar gewesen. Das habe enorm geholfen, die Figur glaubwürdig aufzubauen.
Daniel Craig war einst ebenfalls umstritten
Auch Daniel Craig galt zunächst als Fehlbesetzung. Laut McWilliams wollte damals kaum jemand den blonden Briten als 007 sehen. Weder das Studio noch viele Fans seien begeistert gewesen. Doch Craig bewies allen das Gegenteil und wurde für viele sogar zum besten Bond der Neuzeit.
Ihre Botschaft lautet deshalb: Die Fans wissen oft gar nicht, wen sie wirklich wollen – bis sie ihn auf der Leinwand sehen.
Wer bekommt jetzt die Lizenz zum Töten?
Fest steht: Das Bond-Casting läuft auf Hochtouren. Denis Villeneuve soll den nächsten 007-Film inszenieren, während die Produzenten Amy Pascal und David Heyman gemeinsam mit Casting-Chefin Nina Gold nach dem perfekten Nachfolger suchen. Amazon MGM hat bereits bestätigt, dass die Suche offiziell begonnen hat.
Die große Frage bleibt damit offen: Kommt der neue James Bond doch nicht aus Hollywoods A-Liga, sondern völlig überraschend aus der zweiten Reihe?
Sollte Debbie McWilliams recht behalten, könnte der nächste 007 ein Name sein, den heute noch kaum jemand auf dem Zettel hat. Und genau das würde James Bond vielleicht wieder zu dem machen, was er immer war: ein Mysterium.
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