Liebe „Krone“-Leser! Ein Großteil der Unfälle im heimischen Straßenverkehr passiert, weil der Lenker schlichtweg abgelenkt ist. Dem soll jetzt nach deutschem Vorbild entgegengewirkt werden – und in naher Zukunft sollen Handyblitzer zum Einsatz kommen. Noch braucht es dafür rechtliche Grundlagen auf Bundesebene.
Am gestrigen Dienstag wurden die Handyblitzer in Salzburg den verantwortlichen Politikern vorgeführt. Die Reaktionen darauf waren durchwegs positiv. Wie notwendig ein schnelles Handeln ist, zeigen die aktuellen Unfallzahlen. Wie der ÖAMTC berichtet, sind in den vergangenen Jahren im Schnitt 84 Personen pro Jahr auf Freilandstraßen bei Unfällen durch Ablenkung ums Leben gekommen. Viele davon dürften auf die Nutzung eines Smartphones zurückzuführen sein.
Daher kann man den Einsatz von den Handyblitzern nur begrüßen. Ob die Einführung ein typisch österreichischer Weg wird und es lange dauert, bis Sünder auch bei uns gestraft werden können, oder ob es im Sinne der Verkehrssicherheit schnell gehen wird, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zeigen.
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