Anstecknadeln mit Hakenkreuz, Ahnenpässe, Arbeitsbücher und Bilder aus der Nazizeit sind nach wie vor in zahlreichen Haushalten Österreichs zu finden. Das liegt auch daran, weil viele nicht wissen, was sie damit tun sollen. Im „vorarlberg museum“ in Bregenz konnte man nun die eigenen Fundstücke vorbeibringen und sich beraten lassen.
Das „vorarlberg museum“ hat in den vergangenen zwei Wochen ein Beratungsangebot der besonderen Art eingerichtet: Wer Fundstücke aus der Zeit des Nationalsozialismus daheim hatte, konnte diese unverbindlich ins Museumsdepot bringen – und mit den Historikern besprechen, wie man damit weiter verfahren könnte. In vielen Haushalten finden sich immer noch Dinge wie Anstecknadeln, Ahnenpässe, Fotos von Männern in Uniform oder auch Bücher aus der damaligen Zeit. Und viele wissen nicht, was damit nun eigentlich geschehen soll. Diese Lücke will das „vorarlberg museum“ schließen – im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Baustelle Erinnerung. Hitler entsorgen.“
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