„Suchen weiter“
Laos: 5 der 7 eingeschlossenen Goldsucher gefunden
Vor einer Woche wurden sieben Goldsucher in einer Höhle in Laos eingeschlossen – nun konnten fünf von ihnen lebend gefunden werden. Nach den zwei verbliebenen Opfern wird noch gesucht.
„Wir haben fünf Leute gefunden, die leben und in Sicherheit sind. Wir suchen noch nach zwei weiteren Menschen“, erklärte die laotische Rettungsgruppe Rescue Volunteer for People am Mittwoch. Die Wasserstände in der Höhle waren deutlich gesunken, seit die Goldsucher eingeschlossen wurden.
Experten aus Thailand angefordert
Laos hatte Thailand um Hilfe gebeten – auch wegen der Erfahrung deren Einsatzkräfte bei der international beachteten Rettung einer Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle im Jahr 2018. Rettungsteams aus dem Nachbarland waren am Wochenende am Unglücksort in der nördlichen Provinz Xaisomboun eingetroffen. Auch der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi und sein thailändischer Kollege Norrased Palasing, die bereits an der spektakulären Rettung in Tham Luang beteiligt waren, unterstützen die Mission.
Retter kriechen und tauchen
Die Spezialkräfte arbeiteten sich durch enge und teils komplett überflutete Tunnel vor. Teilweise müssten die Taucher auf dem Bauch oder auf den Knien kriechen und durch schmale Unterwasserpassagen tauchen, sagte der thailändische Einsatzkoordinator Kengkaj Bangkaowong.
Die sieben Männer saßen seit mehr als einer Woche in der Höhle im Bezirk Longchaeng fest. Das Gebiet ist durch schroffe Berge und dichten Dschungel geprägt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane.
Insgesamt waren zehn Dorfbewohner in das Höhlensystem vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Drei konnten entkommen, sieben wurden nach heftigen Regenfällen und einem Erdrutsch eingeschlossen.











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