Hoffnung in Laos
Retter nähern sich eingeschlossenen Goldgräbern
Seit einer Woche sind Goldsucher in einer Höhle in Laos eingeschlossen. Die Retter, die versuchen, die Opfer zu befreien, konnten von Erfolgen berichten: Sie konnten sich bis auf weniger als 20 Meter an den vermuteten Aufenthaltsort der Männer vorarbeiten.
Die Wasserstände in der Höhle seien inzwischen deutlich gesunken, zitierte das Nachrichtenportal „Thai Enquirer“ den thailändischen Einsatzkoordinator Kengkaj Bangkaowong.
Experten aus Thailand angefordert
Laos hatte Thailand um Hilfe gebeten – auch wegen der Erfahrung deren Einsatzkräfte bei der international beachteten Rettung einer Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle im Jahr 2018. Rettungsteams aus dem Nachbarland waren am Wochenende am Unglücksort in der nördlichen Provinz Xaisomboun eingetroffen. Auch der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi und sein thailändischer Kollege Norrased Palasing, die bereits an der spektakulären Rettung in Tham Luang beteiligt waren, unterstützen die Mission.
Retter kriechen und tauchen
Derweil arbeiteten sich die Spezialkräfte weiter durch enge und teils komplett überflutete Tunnel vor. Teilweise müssten die Taucher auf dem Bauch oder auf den Knien kriechen und durch schmale Unterwasserpassagen tauchen, sagte Kengkaj.
Die sieben Männer sitzen seit mehr als einer Woche in der Höhle im Bezirk Longchaeng fest. Das Gebiet ist durch schroffe Berge und dichten Dschungel geprägt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane. Insgesamt waren zehn Dorfbewohner in das Höhlensystem vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Drei konnten entkommen, sieben wurden nach heftigen Regenfällen und einem Erdrutsch eingeschlossen.










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