Der Großeinsatz am Pfingstmontag sorgte auf der Donauinsel für Wirbel, zahlreiche Schaulustige verfolgten die dramatischen Szenen vom Ufer aus. Die Polizei nannte am Dienstag weitere Details, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte. Fest steht: Ein junger Mann verlor dabei sein Leben.
Der erste Hitzetag über 30 Grad hatte zahlreiche Wienerinnen und Wiener auf die Donauinsel gelockt. Doch wie jedes Jahr kommt es beim Sprung ins kühle Nass auch heuer wieder zu dramatischen Badeunfällen – so auch am Vortag gegen 15.15 Uhr, als Badegäste gegenüber vom „Copa Beach“ in der Donaustadt von Sirenen und Blaulicht aufgeschreckt wurden.
Dass es sich um einen schwerwiegenden Vorfall handeln musste, zeigte sich rasch: Neben zahlreichen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Berufsrettung rückten auch Taucher an, zudem kreiste ein Rettungshubschrauber über dem Gebiet und unterstützte die Suche nach der vermissten Person. Viele Details blieben zunächst unklar. Erst am Dienstag machte die Polizei nähere Angaben zu dem Badeunfall.
So kam es zum tödlichen Badeunfall
Laut Polizei sollen Zeugen beobachtet haben, wie ein junger Mann von einem Boot ins Wasser sprang. Kurz darauf habe er plötzlich die Kontrolle verloren, sich nicht mehr über Wasser halten können und sei untergegangen. Badegäste schlugen daraufhin sofort Alarm.
Taucher machten den Mann schließlich ausfindig, konnten ihn bergen und an die Rettungskräfte übergeben. Diese starteten sofort mit der Reanimation – jedoch ohne Erfolg. „Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des 27-Jährigen feststellen“, berichtete Polizeisprecherin Julia Schick.
Obduktion angeordnet
Warum der Serbe unterging, ist weiterhin unklar. Ob er schwimmen konnte, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor. Eine Obduktion wurde zur weiteren Abklärung angeordnet.
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