Der US-Elektroautobauer Tesla baut seine Batteriezellfertigung am deutschen Standort in Grünheide aus. Das Unternehmen kündigte am Dienstag an, weitere knapp 250 Millionen Dollar (rund 213 Millionen Euro) zu investieren, um die Produktionskapazität zu erhöhen.
Jährlich sollen Batteriezellen mit einer Gesamtkapazität von 18 Gigawattstunden gefertigt werden können – bisher hatte Tesla mit acht Gigawattstunden geplant. Ab 2027 sollten von der Batteriezelle bis zu Elektrofahrzeugen alles an einem Standort produziert werden, erklärte das Unternehmen. „Das ist einzigartig in Europa und stärkt zudem die Resilienz unserer Lieferketten.“
Erst im April hatte Tesla angekündigt, die Produktion in seinem Werk in Grünheide bei Berlin hochzufahren und dazu 1000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Ausbau der Batteriezellfertigung gehe mit einem weiteren signifikanten Arbeitskräftebedarf einher.
Insgesamt sollen dem Unternehmen zufolge 1500 Menschen in diesem Bereich arbeiten. Derzeit beschäftigt Tesla in Grünheide rund 10.700 Mitarbeiter. Ziel sei es, ab Juli ein Fünftel mehr Autos zu fertigen.
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