Der Robotaxi-Betreiber Waymo ruft 3800 seiner Fahrzeuge zurück. Es bestehe das Risiko, dass die Autos mit hoher Geschwindigkeit auf überflutete Straßen fahren, teilte die Tochter des Internetkonzerns Alphabet am Dienstag mit.
Der Rückruf sei die Reaktion auf einen solchen Vorfall während eines Unwetters im April. Das Fahrzeug sei unbesetzt gewesen, und es seien keine Schäden entstanden. Waymo habe anschließend ähnliche Szenarien simuliert.
Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben an einer Verbesserung der Software, um angemessen auf extreme Bedingungen wie Starkregen zu reagieren. Außerdem solle künftig verhindert werden, dass Fahrzeuge in Gebiete fahren, in denen Sturzfluten drohen.
Unabhängig davon ermitteln die US-Behörden gegen Waymo wegen weiterer Vorfälle: In Kalifornien hat ein Fahrzeug ein Kind angefahren und verletzt. In Texas soll ein Robotaxi rechtswidrig einen haltenden Schulbus überholt haben.
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