Gegenwind in EU

Full Self-Driving: Tesla muss um Zulassung bangen

Digital
05.05.2026 13:19
Porträt von krone.at
Von krone.at

Teslas Pläne für eine schnelle EU-Zulassung seiner Fahrassistenz-Software stoßen bei mehreren europäischen Regulierungsbehörden auf erhebliche Sicherheitsbedenken. In Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen meldeten Behörden, die für Teslas Zulassungsbemühungen entscheidend sein könnten, Bedenken hinsichtlich der Technologie „Full Self-Driving“ (FSD) an.

In E-Mail-Korrespondenzen, die Reuters einsehen konnte, bemängeln die Landesbehörden unter anderem die Neigung des Systems zur Geschwindigkeitsüberschreitung und seiner Funktionsweise auf vereisten Straßen. Zudem wurde die als irreführend empfundene Bezeichnung „Full Self-Driving“ kritisiert, da das System die ständige Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert.

Die Behörden zeigten sich auch frustriert über die Strategie von Tesla, Fahrzeughalter zu ermutigen, Druck auf die Regulierer auszuüben. Tesla-Chef Elon Musk hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, die für den Konzern wichtige Zulassung bald zu erhalten.

Niederländische Behörde für europaweite Zulassung
Europäische Fahrzeugbehörden treffen sich am Dienstag in Brüssel. Die niederländische Zulassungsbehörde RDW wirbt dort für eine europaweite Genehmigung von FSD. Sie hatte der Software im April eine vorläufige Zulassung erteilt. Laut RDW kann das System bei korrekter Anwendung die Verkehrssicherheit verbessern.

Tesla war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Für den US-Elektroautobauer steht viel auf dem Spiel, wenn es um die Zulassung von FSD in Europa geht. Das Unternehmen versucht, Marktanteile zurückzugewinnen, die es in den vergangenen zwei Jahren verloren hat.

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