Song-Contest-Liebhaber durften sich am Dienstagabend über eine gelungene erste Halbfinalshow freuen. Doch die „gut geölte Maschine“ arbeitet im Vollbetrieb weiter: Der zweite Entscheid steht bereits am Donnerstag an. Am Samstag erwartet Fans das große Finale.
Die zweite Künstlertranche, ein Auftritt von Vorjahressieger JJ mit neuem Song und natürlich Österreichs diesjähriger ESC-Held Cosmó: Das zweite Halbfinale des 70. Song Contests am Donnerstag in der Wiener Stadthalle hat es ordentlich in sich.
„Gut geölte Maschine“
Die australische Sängerin Delta Goodrem ist im heurigen Tournament eines der bekanntesten Gesichter, ist sie in ihrer Heimat doch konstant für Topplätze in den Charts gebucht.
Die Reise ans andere Ende der Welt hat einen großen Reiz für sie: „Es ist wunderbar hier in dieser Stadt mit ihrer großen Geschichte klassischer Musik, die ich sehr liebe. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier sein darf.“ Den Organisatoren spricht sie ein großes Lob aus: „Das ist so eine gut geölte Maschine.“
„Fühlt sich verrückt an“
Ebenfalls hoch gehandelt wird Søren Torpegaard Lund aus Dänemark, der besonders den Gang über den Türkisen Teppich bei der Eröffnung am Sonntag genossen hat. „Das hat sich so verrückt angefühlt. Ich war sehr aufgeregt und nervös vorher. Diese Erfahrung werde ich wohl nie wieder machen, deswegen wollte ich einfach alles aufsaugen.“
Dass er von den wettfreudigen ESC-Enthusiasten weit vorne gesehen wird, ehre ihn: „Es ist ein tolles Kompliment. Ich will einfach mein Bestes geben. Wir werden sicher eine große Show abliefern. Der Rest liegt sowieso beim Publikum.“
Jüngste Teilnehmerin 17 Jahre alt
Frankreichs Monroe ist mit 17 Jahren die jüngste Teilnehmerin heuer. „Es ist aufregend, dass es nun wirklich losgeht. Wir freuen uns sehr über diesen Moment.“ Mit „Regarde“ ist sie fix im Finale dabei, darf aber am Donnerstag dem weltweiten TV-Publikum ihren Song ebenfalls auf der Stadthallen-Bühne vorstellen.
Vorjahressieger JJ teilte mit Cosmó Pizza
Ein fester Bestandteil dieser Einheit ist auch JJ, der im Vorjahr in Basel mit „Wasted Love“ für Österreich siegreich war. Nun wieder auf der ESC-Bühne zu stehen, sei „arg“. Er sei aber viel entspannter und habe sich auch mit Cosmó eine große Pizza geteilt – für den die Wettquoten allerdings nicht gut stehen.
JJs Tipp an den Österreich-Starter? „Er soll tief durchatmen und nicht zu nervös sein. Die Proben haben super ausgesehen, er wird sicher eine gute Show machen.“
„Die ganze Stadt lebt“
Was ihm besonders gefällt: „Die ganze Stadt lebt, man fühlt den ESC überall. Es ist so schön zu sehen, dass so eine Riesenveranstaltung so viele Menschen nach Wien bringt.“ Im 2. Halbfinale stellt er seinen neuen Song „Unknown“ vor.
Zypern sorgt für Partystimmung
Der Partyfraktion ist indes Zyperns Antigoni zuzuordnen. Ihr Song „Jalla“ vereint etliche klassische Song-Contest-Zutaten und kommt als grelle Popnummer daher, die keine Gefangenen macht.
Außenseiterchancen für Luxemburg und Armenien
Auf die Unterstützung von „Mother Nature“ hofft Eva Marija aus Luxemburg, ihre animistische Hymne hat aber nur Außenseiterchancen auf den Aufstieg. Selbes gilt für den pumpenden Abgesang auf den Büroalltag von Simón aus Armenien („Paloma Rumba“) oder die Schweizerin Veronica Fusaro, deren „Alice“ durchaus Eigenständigkeit aufweisen kann.
Zehn Acts kommen weiter
Weiters um den Aufstieg rittern Atvara aus Lettland mit der dramatischen Schmachtballade „Ēnā“ und schließlich die Kandidatin aus Aserbaidschan, Jiva, die sich mit „Just Go“ in den Ring wirft. Und egal ob zum Favoritenkreis gehörend oder nicht: Für zehn Acts geht die ESC-Reise am Samstag in jedem Fall weiter.
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