Nach der Wut-Pressekonferenz von Florentino Perez am Dienstagabend herrscht große Aufregung. Gut angekommen ist der Auftritt des Real-Madrid-Präsidenten dabei nicht. Auf Social Media wird Perez etwa mit Donald Trump verglichen, der FC Barcelona erwägt eine Klage und die spanische Presse straft den 79-Jährigen knallhart ab.
Mit diesem Auftritt hat Perez jedenfalls für Aufsehen gesorgt. Ein Frontalangriff auf die Medien, angekündigte Neuwahlen und Provokationen – die Aussagen des Real-Präsidenten sorgen nun für große Aufregung. Während der FC Barcelona eine Klage erwägt, reagiert die spanische Presse empört.
„Für Real Madrid gibt es kein Heilmittel“, schreibt etwa „El Mundo“ schon beinahe ungläubig. „El Laguero“ wird sogar noch drastischer: „Florentino Pérez macht Real Madrid zu einem Feind für die ganze Welt“, steht dort geschrieben.
„Mourinho hätte es nicht besser machen können“
„Ein arroganter, provokanter und unverschämter Florentino erklärt sich in einem grotesken Auftritt zum Besten der Welt. Arrogant, überheblich, unaufrichtig und bisweilen wirr – in manchen Passagen erinnerte Pérez an die schlimmste Ausprägung bestimmter Politiker, die eher darauf versessen sind, ihre Kritiker zu bekämpfen, als Erklärungen abzugeben“, fällt auch „Sport“ ein knallhartes Urteil.
Die „Marca“ sieht sich an einen anderen denkwürdigen Auftritt erinnert: „Ich werde nicht zurücktreten. Ganz ähnlich wie Rubiales eröffnete Florentino Pérez seinen Presseauftritt mit diesen Worten. Anschließend kündigte er Neuwahlen an, bevor er zu einer beispiellosen – und bizarren – Abrechnung mit der Presse ausholte. Das Fazit lautet: Real Madrid benötigt ebenso dringend zwei Mittelfeldspieler wie einen Image-Chef. Mourinho hätte es nicht besser machen können.“
Auch das Medium „ABC“, das von Perez in seiner Rede direkt angegriffen wurde, hat reagiert. „Florentino Perez vertuscht die Misserfolge von Real Madrid mit einer heftigen Attacke gegen die Zeitung ABC. Der Präsident beruft Neuwahlen ein und fordert seine Gegner auf, zu kandidieren, während er der Presse vorwirft, sich verschworen zu haben, um ihn und den „weißen“ Verein zu Fall zu bringen.“
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