Karo-Bube

VW ID. Polo GTI: Hier kommt der Retro-Sportler

Motor
15.05.2026 13:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Jetzt brechen alle Dämme Richtung Elektromobilität: Das legendäre GTI-Kürzel wird nach 50 Jahren elektrisch! Nächstes Jahr bringt Volkswagen den ID. Polo als GTI auf den Markt – mit Karositzen, roten Linien und den berühmten drei Buchstaben.

Mit 226 PS (und 290 Nm) ist der ID. Polo mehr als doppelt so stark wie der erste VW Golf GTI, aber bei Weitem nicht doppelt so schwer. Mit einem DIN-Leergewicht von 1465 kg ist er sogar leichter als seine zivilen Brüder. Das ermöglicht einen Standardsprintwert von 6,8 Sekunden. Allerdings war noch kein GTI langsamer: 175 km/h müssen reichen.

Doch es sind nicht die Papierwerte, die zählen. Der GTI kommt serienmäßig mit elektronisch geregelter Vorderachsquersperre und adaptivem DCC-Fahrwerk. Denn auch ohne Verbrenner bleibt das Rezept das alte: Frontantrieb, viel Leistung, knackige Abstimmung. 

Als Hot Hatch etwas länger
Front- und Heckpartie sind neugestaltet und dezent versportlicht, dadurch wächst der GTI mit 4,10 Meter in der Länge um fünf Zentimeter über den ID. Polo hinaus. Dazu gehört ein Dachkantenspoiler, der in der Mitte optisch markant geteilt ist.

(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Innen geht’s ebenfalls vertraut weiter: Karomuster („Superclark“), rote Nähte, Logos, Sportlenkrad – aber kombiniert mit den neuen digitalen ID-Instrumenten, inklusive einer Retro-Anzeige im Stil des Golf I. 

Wie im normalen ID. Polo kann sich der Fahrer über das neue Wolfsburger Bedienkonzept freuen, das für die wichtigsten Funktionen echte Tasten bereithält. 

Alle Systeme auf Attacke!
Ein eigener „GTI-Modus“ sollen dafür sorgen, dass sich das Auto auch wirklich wie ein GTI anfühlt: Leistungsentfaltung der E-Maschine auf Sport, auch die serienmäßige Progressivlenkung und das ebenfalls serienmäßige adaptive DCC-Sportfahrwerk mit seiner spezifischen GTI-Abstimmung. Gleichzeitig ist nun die „Launch Control“ aktivierbar. Auch die Farb-/Lichtwelt im Innenraum verändert sich. 

(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Begleitet wird die Inszenierung durch das Geräusch eines Verbrennungsmotors. Im „Digital Cockpit“ wird parallel der View „GTI“ aktiviert. Die Mitte der Instrumente dominiert nun das Powermeter mit der hier integrierten Geschwindigkeitsanzeige.

GTI-spezifische Anzeigen – zum Beispiel das Abrufen von Rundenzeiten – bietet auch das Infotainmentsystem.

Reichweite alltagstauglich, Laden schnell
Der neue GTI fährt mit einer 52-kWh-Batterie vor, die laut WLTP bis zu 424 Kilometer weit reichen soll. Geladen wird mit bis zu 105 kW – von 10 auf 80 Prozent in rund 24 Minuten. Damit ist der Elektro-GTI kein absolut alltagstauglich – wenn man nicht gerade ein Langstreckenrennen fahren will.

Vorerst müssen wir uns gedulden. Der VW ID. Polo GTI als „Karo-Bube“ kommt erst nächstes Jahr. Ein „Karo-König“ ist auch geplant – der VW ID.3 Neo bekommt das Kürzel auch verliehen. Bevor dereinst ein ID. Golf sportlich geadelt wird.

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