24 Stunden vor dem Auftakt-Spiel bei der Eishockey-A-WM in Zürich absolvierte Österreichs Eishockeyteam am Freitag sein Abschlusstraining, feilte in der Trainingshalle noch an einigen Details wie dem Über- und Unterzahlspiel. Am Samstag wartet ab 12.20 Uhr das bereits richtungsweisende Spiel gegen Großbritannien, Teamchef Roger Bader versprüht Optimismus: „Die Mannschaft ist in athletisch in sehr guter Verfassung, spritzig und gut drauf.“
Ein Sieg gegen Großbritannien wäre der erste große Schritt in Richtung Klassenerhalt – dem ersten und primären Ziel der ÖEHV-Auswahl, die vollzählig antreten wird. Leon Kolarik ist einer von fünf Cracks, die dabei ihr Debüt bei einer A-WM feiern werden: „Die Mannschaft hat es mir als Jüngsten im Team leicht gemacht und super aufgenommen, jeder unterstützt mich“, schilderte der 18-jährige Stürmer im Vorfeld.
Der Youngster hofft wie alle auf einen erfolgreichen Start: „Ich werde mein Bestes geben, versuchen, mich bei jedem Wechsel gut einzubringen. Seien es Tore, Punkte oder einfach nur die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bekommen“, erzählte der Wiener und verbarg seine Aufregung nicht: „Ich bin glücklich, hier zu sein, aber auch leicht nervös. Doch ich denke, mit dem ersten Shift wird sich das legen.“
Familiäre Unterstützung für Bader
Wie bei vielen Cracks haben sich auch bei Kolarik in Zürich Familie und Freunde angesagt: „Mein Papa, meine Freundin, Tante und Onkel werden in der Arena sein.“ Auf diese besondere Form der Unterstützung kann auch der Teamchef zählen: „Samstag gegen Großbritannien wird erstmals mein Papa, Sonntag gegen Ungarn meine Mama bei einem Spiel live dabei sein. Meine Tochter ist mit meinen Enkelinnen bei jedem Match dabei“, kommt bei Bader auch in dieser Richtung Vorfreude auf.
Verraten hat der Schweizer, was er mit dem erst diese Woche zum Team gestoßenen Vinzenz Rohrer vorhat: „Er kann viele Rollen einnehmen. Wir werden ihn als Center aufbieten, so wie wir es bereits beim Deutschland-Cup im November getestet haben – diesmal mit Paul Huber und Lucas Thaler.“ Nach dem Training hatte das Team ein abschließendes Meeting: „Das machen wir jedes Jahr! Wir werden da über ein paar grundsätzliche, auch mentale Dinge reden. Dann sprechen auch noch die Kapitäne mit der Mannschaft, da sind wir Coaches nicht mehr dabei.“ Den Rest des Freitags hat das Team frei. Bader: „Jeder wird mit der Zeit machen, was er für notwendig hält.“ Um Samstagmittag gegen Großbritannien bei 100 Prozent zu sein.
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