Lebensgefährliche Szenen haben sich am Donnerstagnachmittag am Wiener Opernring abgespielt. Ein Motorradfahrer nahm es mit den geltenden Temporegeln alles andere als genau – und raste mit teils 105 km/h über die spurenreiche Straße. Als die Polizei den Rücksichtslosen stoppen wollte, krachte der in einen Pkw.
Gegen 13.45 Uhr bemerkten Beamte, die gerade Laserkontrollen durchführten, den Raser auf zwei Rädern – 105 km/h sollte das Messgerät zeigen, mehr als doppelt so viel wie erlaubt.
Die Polizei wollte den Lenker daraufhin aus dem Verkehr ziehen. Als dieser die Flucht antrat, sollte ihm der Verkehr zum Verhängnis werden. Aufgrund eines „abrupten Fahrstreifenwechsels“, so die Exekutive, krachte es Augenblicke später. Der Motorradfahrer rammte einen Pkw, kam aber nicht zu Sturz.
Dem 32-jährigen Biker wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Seine Erklärung für die rasanten Manöver: Er habe es eilig gehabt. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet. Am touchierten Fahrzeug entstand Sachschaden.
Fast 100 km/h in 30er-Zone
Das war allerdings nicht der einzige Verkehrsteilnehmer, der sich an diesem Tag nicht an Tempolimits hielt. Einige Stunden zuvor hatte eine Radarmessung in Donaustadt einen Autolenker als Temposünder entlarvt. Der Fahrer brachte 97 km/h auf den Tacho, als er durch eine 30er-Zone raste. Ihm droht der Entzug der Lenkberechtigung und die Beschlagnahme des Fahrzeugs.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.