Kia steht zwar zur Elektrifizierung des Automobils, doch der Verbrenner bleibt ein wichtiges Standbein. Weshalb demnächst mit dem Seltos ein klassisches Kompakt-SUV auf den Markt kommt.
Als weltweit agierender Autohersteller will Kia bereits existierende Modelle in möglichst vielen Ländern verkaufen. So kommt noch im Lauf dieses Jahres die zweite Generation des Seltos auch nach Europa, ein gut 4,50 Meter langes SUV im nach wie vor stark umkämpften C- Segment. Die erste Generation wird bereits seit Jahren unter anderem in Indien, China und Südkorea verkauft.
Wie Ceed, Niro, Stonic und Sportage steht der Seltos auf der K-2-Plattform, die den benzingetriebenen und hybriden Modellen als Basis dient. Der Seltos soll sich zwischen Stonic und Sportage ansiedeln; ob er eines der anderen Konzernmodelle – etwa den wenig verkauften Niro – ersetzen wird, lässt Kia noch offen.
Der Seltos geht optisch als Geländewagen durch. Die kiatypische Kastenform betont er mehr als die internen Konkurrenten. Ein breiter Kühlergrill und die senkrechten Tagfahrlichter geben ihm ein markantes Gesicht, die Betonung des Senkrechten findet sich auch am Heck wieder. Der Seltos soll, wie es heißt, „urbane Agilität mit familienfreundlicher Praktikabilität“ verbinden. Bei einer Länge von 4,43 Metern und einem Radstand von 2,69 Metern fällt der Innenraum groß aus. Gepäckabteil fasst mindestens 536 Liter und hat einen höhenverstellbaren Boden und ein Schienensystem zur Befestigung.
Im Inneren bleibt es beim bekannten Cockpit-Layout mit zwei großen Displays, der Ganghebel wandert ans Lenkrad. Der Seltos bringt alle gängigen Assistenz- und Entertainmentsysteme mit, dazu gibt es eine abstufbare Ambientebeleuchtung. Das Gestühl ist solide bezogen und sehr variabel einstellbar, die Rückbanklehne neigungsverstellbar.
Angetrieben wird der Seltos von einem 1,6 Liter großen Turbobenziner mit vier Zylindern, der 193 PS oder 180 PS (max. Drehmoment: 265 Nm) leistet und auf Wunsch alle vier Räder antreibt. Angeflanscht ist entweder ein Handschaltgetriebe mit sechs Gängen oder eine Siebengang-Doppelkupplungsautomatik. Alternativ gibt es einen Vollhybridantrieb mit Vierzylinder-Benziner und einem E-Motor, über dessen Leistungsdaten sich Kia vorläufig ebenso bedeckt hält wie über die Verbräuche.
Ähnlich zurückhaltend gibt sich Kia bei den angepeilten Preisen – die werden erst im Juni genannt. Die Markteinführung in Österreich ist für Spätsommer geplant.
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