Der Sommer rückt näher und näher, Millionen von Menschen werden ihren Urlaub am Meer verbringen. Der Vorarlberger Schriftsteller Robert Schneider wird sich nicht zu ihnen gesellen.
Ich habe das Meer erst spät gesehen. Nicht wie meine Kinder, die schon mit fünf Jahren an griechischen und portugiesischen Stränden gebadet haben. Das war in meiner Generation der absolute Ausnahmefall. In der Schule, ich erinnere mich, schwärmte einmal ein Mädchen von ihren Badeferien auf Kreta, von dem kristallklaren Wasser, dem feinen weißen Sand. Sie war die Tochter eines erfolgreichen Bauunternehmers, sprach deshalb auch nicht wirklich Dialekt. Ich habe sie nicht beneidet, die Cordula. In mir war nie eine Sehnsucht, das Meer zu sehen.
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