„Spüre Beine nicht“
Jetski-Fahrer kollidiert vor Vancouver mit Grauwal
Dramatischen Szenen haben vor Kurzem im Burrad Inlet, einem Fjord vor der kanadischen Stadt Vancouver, abgespielt. Ein Jetski-Fahrer kollidierte in voller Fahrt mit einem auftauchenden Grauwal (siehe Video oben) - der Lenker wurde vom Sportgerät geschleudert und schwer verletzt.
Laut Augenzeugen hielt sich der Grauwal bereits seit mehreren Tagen in dem Fjord auf. Weshalb sich am Montagabend wieder eine Menschenmenge am Ufer versammelte, um den Meeressäuger, der wiederholt in Küstennähe auftaucht, zu beobachten.
Dabei bemerkten sie auch einen Jetski-Sportler, der im Fjord in Richtung Norden zur Lions Gate Bridge raste. Wenige Augenblicke später kehrte der Fahrer aber in Richtung Süden zurück, und die Whale Watcher sahen, wie der Wal plötzlich auftauchte, einen Blas ausstieß – und dabei genau den Kurs des Jetski-Fahrers kreuzte.
Jetski-Fahrer: „Spüre Beine nicht“
Die Kollision war unvermeidlich. Als der Jetski-Fahrer beim Aufprall des Sportgerätes auf den Grauwal durch die Luft geschleudert wurde, ging ein Aufschrei durch die Menge. Laut Augenzeugen, die den Vorfall filmten, rief der verletzte Sportler um Hilfe und schrie, dass er seine „Beine nicht spüre“, während sich der Meeressäuger heftig im Wasser wälzte. Rettungskräfte eilten zum Unfallort, die Küstenwache traf innerhalb weniger Minuten ein, um den offenbar schwer verletzten Jetski-Fahrer zu bergen.
Die Videoaufnahmen, die zeigen, wie der Jetski-Fahrer den Wal mit hoher Geschwindigkeit rammt, haben eine Untersuchung durch das Ministerium für Fischerei und Ozeane ausgelöst. Es ist unklar, ob das Tier verletzt wurde, doch ein Experte erklärte, die Kollision sei wohl vermeidbar gewesen.









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