Ein tragischer Verkehrsunfall forderte am Freitag in Lustenau ein Todesopfer. Ein Radler war unter einen abbiegenden Lastwagen geraten, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle. Die L203 musste stundenlang gesperrt werden.
Ereignet hat sich das tragische Unglück laut Informationen der Polizei am Freitagnachmittag gegen 13.35 Uhr. Ein Lkw-Lenker, der auf der Reichsstraße (L203) aus Richtung Hard kommend unterwegs war, wollte rechts auf die Blumenaustraße abbiegen. Zur gleichen Zeit war ein Radfahrer auf dem Radstreifen am rechten Fahrbahnrand in dieselbe Richtung unterwegs. Der Lkw-Fahrer dürfte diesen fatalerweise übersehen haben, die Folgen waren dramatisch: Der Radfahrer wurde vom tonnenschweren Fahrzeug erfasst und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu
Jede Hilfe kam zu spät
Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife aus Lustenau war sofort zur Stelle und leitete umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Die eintreffenden Rettungskräfte und der Notarzt setzten die Reanimation in weiterer Folge fort, doch für den Mann gab es leider keine Rettung mehr. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Staatsanwalt ordnete Obduktion an
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ordnete die Beiziehung eines Unfallsachverständigen sowie die Obduktion des Leichnams an. Ein beim Lkw-Fahrer durchgeführter Alkomattest verlief negativ. Neben mehreren Polizeistreifen, dem Polizeihubschrauber Libelle und einer Drohne standen die Feuerwehr Lustenau mit vier Fahrzeugen und rund 25 Kräften sowie die Rettung im Einsatz. Die Reichsstraße war im Bereich der Unfallstelle bis 17.05 Uhr komplett gesperrt.
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