Steirer war 1996 dabei
Todesfalle Everest: „Sah sie ins Desaster rennen!“
Im Mai 1996 forderte ein Unglück am Mount Everest acht Menschenleben. Österreichs Everest-Pionier Robert Schauer war damals mit einem Filmteam am Berg und an Rettungsaktionen beteiligt. 30 Jahre später spricht er mit Krone+ über tödliche Fehleinschätzungen, kommerziellen Druck und schier übermenschliche Willensakte.
„Krone“: Herr Schauer, Sie waren im Mai 1996 ebenfalls am Everest und haben die Tragödie (Anm: Chronologie unten zum Nachlesen) hautnah erlebt. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an diese Zeit zurückdenken?
Robert Schauer: Es war insgesamt eine sehr emotionsgeladene Zeit. Nachdem ich 18 Jahre zuvor der erste Österreicher auf dem höchsten Gipfel der Welt gewesen war, befand ich mich auf meiner zweiten Everest-Expedition. Ich war dieses Mal Kameramann in einem IMAX-Filmteam um die US-Bergsteiger David Breashears und Ed Viesturs. Wir arbeiteten gerade an einem ambitionierten Projekt mit einem Budget von mehreren Millionen Dollar, als das Drama am 10. Mai seinen Lauf nahm ...


















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