Das 2:2-Unentschieden gegen Austria Salzburg war für Austria Lustenau zu wenig, um den Titel vorzeitig zu fixieren. Jetzt wartet am Donnerstag am letzten Spieltag das große Fernduell mit St. Pölten um den Aufstieg in die Bundesliga.
Violett wird in diesem Frühjahr zur Albtraum-Farbe für Lustenau. Nach dem 1:3 gegen die Young Violets und dem 0:3 in Klagenfurt kam die Austria in Salzburg über ein 2:2 nicht hinaus. Da St. Pölten mit 3:0 gewann, geht die Meisterschafts-Entscheidung in die letzte Runde. Der erste Matchball wurde also nicht genützt. Jetzt kommt es am Donnerstag zum großen Showdown gegen Amstetten, wo es wahrscheinlich einen vollen Erfolg braucht, um den Aufstieg klarzumachen. Ansonsten könnte die Saison noch mit einer Riesenenttäuschung zu Ende gehen.
Bei der Mader-Elf spürte man in Salzburg von Beginn an das Nervenflattern, Maak & Co. hielten dem Druck, schon vorzeitig die Meisterkorken knallen zu lassen, nicht stand. Erst nach der Pause kamen die Gäste ins Spiel, zu diesem Zeitpunkt führte Austria Salzburg bereits mit 2:0. Die Violetten hatten vor der Pause richtig Feuer unter den Schuhsohlen. Haris Ismailbecogliu vertändelte vor dem leeren Tor den Ball und vergab damit die mögliche Führung für die Gäste. Viel besser machte es Marinko Sorda im Gegenzug.
Mit dem 0:1 im Rücken tat sich Lustenau noch schwerer. Mame Wade (28.) scheiterte an der Oberlatte, Daniel Bares schoss Lustenau noch vor der Pause vermeintlich k.o. Mit einem Doppelwechsel versuchte Coach Mader noch einmal das Ruder herumzureißen. Jetzt zeigte auch die Austria Kämpferqualitäten. Mit dem Mute der Verzweiflung rannte man an, Jack Lahne hätte gleich nach Wiederbeginn den Anschluss erzielen können. Den schaffte der eingewechselte Amine Bouchenna per wuchtigem Schuss und ließ die Hoffnung wieder aufleben. Und Robin Voisine glich noch in der Nachspielzeit aus und warf den FAC aus dem Titelrennen. Jetzt wartet das große Fernduell gegen den SKN St. Pölten.
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