Der Rechnungsabschluss 2025 der Marktgemeinde Frastanz fällt besser aus als noch im Voranschlag erwartet. Höhere Erträge sowie Abweichungen im Zahlungsplan beim Bildungszentrum Fellengatter wirkten sich positiv aus. Statt eines budgetierten Abgangs von 1,5 Millionen Euro wird das Jahr 2025 mit einem Minus von rund 400.000 Euro abgeschlossen.
Aufwendungen von 23,7 Millionen Euro standen Erträge von 23,3 Millionen gegenüber. Bei den Ertragsanteilen wurden 7,7 Millionen Euro erzielt. Das sind rund 180.000 Euro mehr als bei der Erstellung des Voranschlags 2025 angenommen. Auch die Kommunalsteuer entwickelte sich besser als budgetiert. Gegenüber dem Voranschlag 2025 wurden Mehreinnahmen von rund 59.000 Euro genannt.
Was die nicht beeinflussbaren Aufwendungen angeht, belief sich der Beitrag an den Landesgesundheitsfonds auf satte 2,2 Millionen Euro, der Beitrag an den Sozialfonds auf rund 2,1 Millionen. Bürgermeister Walter Gohm, der auch Gemeindeverbandschef ist, kritisierte zuletzt den Verteilungsschlüssel zwischen Land und Gemeinden bei den Fonds. Der Rechnungsabschluss wurde von den Gemeindevertretern einstimmig beschlossen.
„2025 war rückblickend ein sehr herausforderndes, unsicheres und schwer planbares Jahr“, resümierte Bürgermeister Walter Gohm. Die laufend wechselnden Rahmenbedingungen hätten ständige Anpassungen und große Budgetdisziplin erfordert. „Am konsequenten Hinterfragen von Projekten und Ausgaben wird sich auch in Zukunft nichts ändern“, schlug Gohm dieses Mal moderate Töne gegenüber dem Land an.
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