11 km hohe Aschewolke!
Tote bei heftigem Vulkanausbruch in Indonesien
Im Norden der indonesischen Insel Halmahera ist Freitagfrüh der Vulkan Dukono ausgebrochen und hat Asche bis zu bis elf Kilometer in den Himmel geworfen. Bei der heftigen Eruption wurden mindestens drei Wanderer getötet, zehn weitere werden vermisst.
Laut Angaben des indonesischen Regierungsamtes zur Überwachung von Vulkanen, Erdbeben und geologischen Risiken (PVMBG) brach der 1185 Meter hohe Vulkan um 7.41 Uhr Ortszeit aus. Laut Angaben der örtlichen Polizei gehörten die Toten einer 20-köpfingen Gruppe von Bergsteigern an, die sich zum Zeitpunkt der heftigen Eruption am Berg befand.
Warnung für Anrainer und Wanderer
Die Behörde stuft den Vulkan weiterhin auf Aktivitätsstufe II (Alarm) ein und warnte Anwohner und Wanderer, sich in einem Umkreis von mindestens vier Kilometer vom aktuell aktiven Malupang-Warirang-Krater des Vulkans fernzuhalten.
Angaben des Katastrophenschutzes zufolge wurden zudem mindestens fünf weitere Menschen verletzt. Rettungskräfte seien auf der Suche nach weiteren noch auf dem Vulkan festsitzenden Wanderern. Laut Behördenangaben war die Gruppe trotz eines Kletterverbotes auf dem Berg unterwegs gewesen.
Vulkan seit 1933 kontinuierlich aktiv
Der Dukonu ist ein sehr aktiver Vulkan im Norden der indonesischen Insel Halmahera, die zur Provinz Maluku Utara gehört. Die letzte schwere Eruption ereignete sich 1550, seit 1933 ist der Dukonu kontinuierlich aktiv.
Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang des Gürtels kommt es häufig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben.









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