Der Ärztemangel schlägt erneut voll zu. In Oberösterreich wird eine Stelle in der Frauenheilkunde nicht nachbesetzt. Doktor Karl Freimüller schließt seine Kassenpraxis mit 1. Juli, eröffnet als Wahlarzt nur wenige Kilometer entfernt.
Beliebt, geschätzt und kompetent. So wird Karl Freimüller beschrieben. Umso bitterer für seine Patienten, dass der Frauenarzt im Juli seine Kassenpraxis in Marchtrenk schließt. Der 68-Jährige geht in den „Teilruhestand“. Denn ab 1. Oktober startet Freimüller seine Tätigkeit in Gunskirchen. Allerdings als Wahlarzt. „Ich werde dort zwei Jahre tätig sein. Solange, bis meine Frau, die beim Empfang für Terminvergabe zuständig ist, in Pension geht“, so der Gynäkologe. Wohl wissend, dass er eine große Lücke hinterlässt. Die Stelle in Marchtrenk wird nicht nachbesetzt. Zur Zeit der Ausschreibung um einen Nachfolger hat sich niemand beworben.
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