Prominenter Elch

„Emils“ lustige Abenteuer am Weg durch Österreich

Oberösterreich
12.06.2026 19:30

Der fluffige Vierbeiner „Emil“ hatte 2025 bundesweit großes Aufsehen erregt. Die wahre Geschichte des aus dem Norden eingewanderten Jungbullen, der im Vorjahr zum Medienstar wurde, inspirierte eine Autorin und einen Illustrator (beide aus Oberösterreich) zu einem amüsanten Kinderbuch.

Er war der Sommerloch-Füller des vergangenen Jahres: „Emil“, der Elch, der – aus Polen und Tschechien kommend – plötzlich im August 2025 ganz Österreich in Atem hielt. Benannt nach der tschechischen Lauflegende Emil Zátopek wurde er rasch zum Publikumsliebling und Internet-Star.

„Emil“ schwimmt durch die Donau.
„Emil“ schwimmt durch die Donau.(Bild: www.zapbeline.at)

„Emil“ war zunächst quer durch Niederösterreich marschiert und hatte dann auch Oberösterreich „besichtigt“. Aus Sicherheitsgründen musste er schließlich, bevor er auf die A1 (Westautobahn) galoppierte, betäubt und an die tschechische Grenze gebracht werden, wo er in den Tiefen des Böhmerwaldes verschwand. Sein aktueller Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

„Emil“ nähert sich der A1 (Westautobahn).
„Emil“ nähert sich der A1 (Westautobahn).(Bild: www.zapbeline.at)

Die wahre Geschichte des Elchbullen inspirierte nun auch die aus Haag am Hausruck stammende Autorin Ursula Zapletal und den Steyrer Illustrator Helmut Dino Breneis zu einem humorvollen Buch für Junge und Junggebliebene.

Dank witziger Reime und liebevoller Zeichnungen gelingt es den beiden meisterhaft, „Emils“ Abenteuer auf höchst kurzweilige Art den Lesern zu vermitteln. Begleitet wird der Elch in jeder Episode von einem Rotkehlchen.

„Emil“ bringt den Bahnverkehr zum Stillstand.
„Emil“ bringt den Bahnverkehr zum Stillstand.(Bild: www.zapbeline.at)

„Das Vögelchen hab’ ich mir einfallen lassen – beim Zeichnen hatte ich dankenswerterweise völlig freie Hand“, sagt Breneis, der sich für seine Illustrationen fast drei Monate Zeit genommen hatte.

Das Buch kostet 16 € und ist auf www.zapbeline.at erhältlich.
Das Buch kostet 16 € und ist auf www.zapbeline.at erhältlich.(Bild: www.zapbeline.at)

Bevor sich der Steyrer ans gestalterische Werk machte, betrieb er ausführliche Natur- und Tierstudien. Ein Aufwand, der sich sichtlich gelohnt hat, wie die von ihm liebevoll dargestellten Charaktere belegen. „Die sind alle zu 100 Prozent KI-frei!“, betont der 58-Jährige.

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