Berlin Alexanderplatz

Exodus im Salzburger Landestheater

Salzburg Newsletter
17.04.2026 10:30

Das Stück „Berlin Alexanderplatz“ im Salzburger Landestheater erweist sich als Flop. Nur wenige hielten bis zur zweiten Hälfte durch, ausverkauft war die Vorstellung ohnehin nicht. Intendant Carl Philip von Maldeghem hat aber die Hoffnung nicht aufgegeben und fordert das Publikum. 

Zu meinem Geburtstag habe ich Theaterkarten für die Aufführung „Berlin Alexanderplatz“ im Salzburger Landestheater bekommen. Teuer waren sie: 60 Euro pro Stück. Diesmal auf dem Parkett und nicht hinter einer Säule, wie es uns kürzlich erst passiert war. Sehen konnten wir am vergangenen Dienstag mehr, immerhin. Damit hatte es sich aber schon: Es waren vielleicht nicht quälendsten drei Stunden meines Lebens, aber sicherlich nicht die schönsten. 

Viele andere Gäste sahen das ebenso und flüchteten in der Pause. Es blieb ein trauriges Häuferl, der Schlussapplaus war eher eine Anstandsbekundung. Den Schauspielern, dem Orchester, dem Kostüm, dem Bühnenbild kann man keinen Vorwurf machen. Es lag eher am Stil des Musiktheaters und der Länge. Der Intendant des Landestheaters hegt immer noch die Hoffnung, dass das Stück mittels Mundpropaganda zum Hit wird. Ich habe leise Zweifel. 

Er findet, dass sich das Stück in seiner Komplexität nicht unbedingt beim ersten Sehen erschließen würde. Vielleicht war ich einfach ein bisserl zu blöd? Als Bayerin halte ich es gerne mit dem Monaco Franze aus der beliebten Fernsehsendung mit dem Bayern Helmut Fischer. Er sagte einst über eine Oper: „Ein recht a Sch....dreck war‘s!“ 

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