Es war ein Fall, der für internationale Schlagzeilen sorgte: Im Jahr 1979 wurde ein Lehrling in der Vorarlberger Gemeinde Höchst inhaftiert und dann im Kerker vergessen. Für 18 lange Tage.
Auf ihn trifft die Titelgebung dieser Reihe in unfreiwillig komischer Weise zu. Am 1. April (ausgerechnet!) 1979 wurde ein 18-jähriger Maurerlehrling aus Bregenz 18 Tage lang im Gemeindekotter von Höchst schlichtweg vergessen. Der Fall löste eine Lawine an internationaler Berichterstattung aus, was für das damalige Vorarlberg einen einzigartigen Akt medialer Aufmerksamkeit darstellte. Die erhaltenen schwarz-weiß Bilder von der Pressekonferenz am 23. April 1979, wo die behandelnden Ärzte des jungen Mannes Auskunft über dessen Zustand gaben, vermitteln die völlige Ratlosigkeit, welche damals rund um die Vorgänge im Gemeindekotter von Höchst herrschte. Die Fotonegative befinden sich heute in der Vorarlberger Landesbibliothek, Sammlung Oskar Spang.
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