Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs herrschte im Burgenland bittere Not. Ausgewanderte Landsleute in Übersee starteten Hilfsaktionen – wie etwa Joe Pandl, der aus Heiligenkreuz stammte.
Care-Pakete, UNRRA-Hilfe oder ERP/Marshall-Plan sind als Wiederaufbauprojekte für das notgeplagte Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt. Bis 1954 erhielt jedoch das Burgenland lediglich einen bescheidenen finanziellen Zuschuss, nur 0,33 % der Österreich zugeteilten Mittel aus der Marshallplanhilfe. Die wichtigste Hilfe für die burgenländische Bevölkerung nach dem Krieg waren vielfach die ehemals ausgewanderten Burgenländerinnen und Burgenländer, die jahrelang Hilfspakete schickten, um die ärgste Not ihrer Landsleute in der „alten Heimat“ zu lindern.
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