In der Nacht auf Sonntag beginnt in Österreich wieder die Sommerzeit. Das bedeutet, dass die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr (MEZ) vorgestellt werden. Laut einer aktuellen market-Umfrage hatten das bisher nur etwa drei Viertel (76 Prozent) im Blick. Die meisten (80 Prozent) sprechen sich überhaupt für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus.
Dabei wäre der Mehrheit (54 Prozent) das Beibehalten der Sommerzeit am liebsten. Etwa ein Viertel (26 Prozent) würde hingegen eine dauerhafte Winterzeit begrüßen. Jede fünfte Person (20 Prozent) ist für ein Festhalten an der aktuellen Zeitumstellung. Für eine permanente Sommerzeit führen die Befragten vor allem die längere Helligkeit am Abend, mehr Aktivitäten am Abend im Freien und einen positiven Einfluss auf die eigene Stimmung an. Auch Stromsparen durch weniger künstliches Licht am Abend nennen einige der insgesamt 1000 Befragten ab 16 Jahren.
Wer gegen die Zeitumstellung ist, begründet das hauptsächlich mit einer Störung des Biorhythmus. Damit hätten insbesondere ältere Menschen und Kleinkinder oft Probleme, sagte ungefähr jede dritte Person (34 Prozent). 32 Prozent meinten, man schlafe anfangs schlechter und fühle sich mehrere Tage müde. Gleichzeitig gaben aber mehr als sechs von zehn Befragten (63 Prozent) an, sich „sehr leicht“ und „eher leicht“ auf die neue Zeit nach dem Vorstellen der Uhren einzustellen.
Die Befragten sprechen sich für ein Beibehalten der Sommerzeit aus:
Auffallend war für das Linzer Meinungsforschungsinstitut das Ergebnis, dass sich vor allem jüngere Menschen unter 29 Jahren schwergetan haben, die Frage nach Vor- oder Zurückdrehen der Uhren für die Sommerzeit richtig zu beantworten. 60 Prozent gaben die korrekte Antwort. Zum Vergleich: Bei den über 50-Jährigen kannten sich 82 Prozent aus. Die Sommerzeit beginnt immer jeweils am letzten Sonntag im März.
Die Regelung wird unter anderem in der EU, in der Schweiz und Norwegen angewandt. Die Winterzeit, in der die Uhren zurückgestellt werden, beginnt immer am letzten Sonntag im Oktober, zuletzt am 25. Oktober 2026. Das EU-Parlament hat sich bereits für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen, umgesetzt wurde das bisher aber nicht.
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