5:1! Der GAK zeigte am vergangenen Wochenende in Tirol, was in ihm steckt. Während Sturm im Meisterrennen ist, Hartberg mit dem Einzug in die Meistergruppe sein Saisonziel erreicht hat, ist spätestens jetzt auch der GAK auf der richtigen Spur. Das Rezept in Graz-Weinzödl hat gewirkt.
Der Abstiegskampf, der beim GAK eigentlich zuletzt stets das beherrschende Thema war, könnte bald nicht mehr allgegenwärtig sein. Natürlich, bei „nur“ sechs Zählern Vorsprung auf Schlusslicht Linz kann es weiterhin schnell gehen in der irr-spannenden Bundesliga. Allerdings lässt die Formkurve der Rotjacken eher auf etwas anderes schließen.
Wunderschöne Tore, feine Spielzüge, Dreierpack-Torschützen wie Jacob Italiano, ein unangefochtener Spielmacher wie Ramiz Harakate. Der GAK machte beim 5:1 in Tirol richtig Spaß. Man sah zudem klar und deutlich, dass hier Spieler am Werk sind, die zu mehr als „nur“ der Qualigruppe einer österreichischen Bundesliga fähig sind. Vielleicht sogar für den ein oder anderen Top-Weiterverkauf im Sommer. Der dann wichtiges Geld in die roten Kassen spülen würde. Um den Verein weiter zu professionalisieren.
In puncto Kader-Strategie wird man beim GAK irgendwie an Sturm und die Anfangszeiten von Stratege Andreas Schicker in der Saison 2020/21 erinnert. Als man die Mannschaft rund um eine starke Achse mit Führungsspielern, zu entwickelnden heimischen Talenten und starken Leihspielern, die die Qualität kurzfristig weiter anheben, langsam und behutsam aufbaute. GAK-Sportchef Tino Wawra schlägt denselben Weg ein, verzeichnete mit dem Transfer von Sadik Fofana nach Italien schon erste größere Transfererlöse. Weitere dürften im Sommer folgen. Mit Spielern wie Abwehrchef Donovan Pines (der stark an Sturms ehemaligen Leader Gregory Wüthrich erinnert) plant man langfristig. Und überhaupt entscheidend: An Trainer Ferdinand Feldhofer wurde auch in Krisenzeiten festgehalten, um Konstanz beizubehalten.
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