Valon Berisha ist einer der größten Vereinslegenden bei den Bullen. Mit der „Krone“ sprach der 33-jährige Kosovare, der mittlerweile beim FC Zürich kickt, über die aktuelle Situation der Salzburger, das Spitzenspiel gegen den LASK und sein Leben in der Schweiz.
Von 2012 bis 2018 stand Valon Berisha insgesamt 233 Mal für Salzburg auf dem Platz – damit gehört er zu den größten Klublegenden bei den Bullen. Der 33-jährige Kosovare, der mittlerweile beim FC Zürich spielt, hinterließ aber auch beim LASK seine Spuren, machte für die Linzer 59 Partien. Vor dem morgigen Kracher in der Bundesliga zwischen den beiden Teams sprach die „Krone“ mit ihm über . . .
. . . Salzburgs Probleme: Mittlerweile hat keiner mehr Angst vor ihnen, das war zu meiner Zeit ganz anders. Da haben die Gegner in der Bundesliga oft gewusst, dass sie gegen uns nichts holen können. Von außen habe ich das Gefühl, dass ihnen Spieler mit einem richtigen Charakter fehlen. Zu meiner Zeit hatten wir Jonatan Soriano, Andi Ulmer, Christian Schwegler oder Alexander Walke – das waren Jungs, die am Platz vorangegangen sind. Außerdem haben wir uns damals mit dem Klub voll identifiziert. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist. Viele Spieler wollen mittlerweile bereits nach einem guten Jahr den nächsten Schritt machen.
. . . die Form der Linzer: Sie haben einen richtigen Lauf und dazu sehr coole Fans. Ich gehe davon aus, dass sie das Double holen werden. Mit Sasa Kalajdzic haben sie einen Stürmer, der in überragender Form ist und dazu ist Didi Kühbauer genau der richtige Trainer.
. . . das morgige Duell: Mein Gefühl sagt mir, dass der LASK gewinnen wird.
. . . die Möglichkeit, einer titellosen Saison: Drei Jahre in Folge nichts zu holen, ist für Salzburg ein Wahnsinn. Mir tut das auch leid, weil mir der Verein nach wie vor sehr am Herzen liegt und die Stadt für mich wie eine zweite Heimat ist. An meine Zeit hier denke ich gerne zurück, vor allem die Saison, in der wir ins Halbfinale der Europa League gekommen sind, war unglaublich. Vor meinem Wechsel zum LASK hatte ich sogar kurz Kontakt zu Salzburg, aber es wurde nichts mit einer Rückkehr.
. . . sein Leben in der Schweiz: Die Lebensqualität ist hoch und Zürich wunderschön. Sportlich lief es für den Klub heuer nicht nach Plan, aber ich habe eine wichtige Rolle und fühle mich wohl.
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