Nachdem Matthias Seidl gegen den LASK mit Rot vom Platz geflogen war, will der SK Rapid nun Protest einlegen.
„Zwei Spiele Sperre davon eines bedingt auf sechs Monate“ - das Standard-Urteil in der heimischen Bundesliga! Einzig Sturms Emanuel Aiwu (Tritt in Kniehöhe) und der Altacher Marlon Mustapha für seinen Ellbogenschlag im Cup-Finalefasste in der Saison zwei Partien aus. Umso überraschter, eigentlich empörter ist man in Hütteldorf, dass für Matthias Seidl nach seinem Frustfoul in Linz die Saison vorbei sein soll, er nicht nur das Derby sondern auch die letzte Runde in Graz verpasst.
Erste Rote Karte
„Wir werden Protest einlegen“, verkündet Sportchef Markus Katzer. Ein Einspruch hatte zuletzt auch GAK-Profi Martin Kreuzriegler trotz seines Nachtretens in den Bauch und bei Austrias Aleksandar Dragovic (Schimpftirade in die TV-Kamera) letztes Frühjahr geholfen. „Matti ist ein unbescholtener Spieler“, so Katzer. „Wir hoffen, dass man sich diese Entscheidung noch einmal anschaut.“ Denn in 91 Bundesliga-Partien davor hatte Seidl nie Rot, nur siebenmal Gelb gesehen.
Umso mehr kämpft Rapid für seinen Kapitän – Trainer Johannes Hoff Thorup: „Rot war korrekt, aber ein Spiel ist genug.“
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