„Stopplicht“-Kolumne

Allein deshalb verdient Glasner weitere Medaille

Fußball International
09.05.2026 09:22

In seiner „Stopplicht“-Kolumne schreibt „Krone“-Sportchef Peter Moizi über den kometenhaften Aufstieg von Oliver Glasner ...

Ein Mann, der sich vor Angeboten kaum wehren kann – fast täglich tauchen auf diversen Transferbörsen im Internet und in den Medien neue Interessenten auf. Die Topadressen Chelsea, Manchester United und Newcastle aus England, Bayer Leverkusen oder Besiktas Istanbul. Ein Österreicher gehört zu den begehrtesten Trainer-Aktien Europas …

Der beste Beweis, wie märchenhaft sich Oliver Glasners Karriere binnen nicht einmal eines Jahrzehnts entwickelte. Grenzen scheinen ihm keine gesetzt zu sein, er liefert konstant. Mit dem Wechsel ins Ausland 2019 startete sein kometenhafter Aufstieg.

  • Mit Wolfsburg qualifizierte sich Glasner 2021 für die Champions League.
  • Mit Frankfurt triumphierte der Innviertler 2022 in der Europa League.
  • Mit Crystal Palace gewann er erstmals den FA Cup, siegte dazu beim Community Shield.

Auf Happels Spuren
Historisch. Das einstige Ried-Urgestein formte aus einem Abstiegskandidaten ein Topteam, führte die Londoner ins erste Europacup-Finale der Klubgeschichte. Da kann Glasner gegen Vallecano erneut Geschichte schreiben, als erster Österreicher seit Ernst Happel zwei Europacup-Trophäen holen. Während andere Trainer sich nach Sternstunden oft als Retter und Heilsbringer sahen, tritt Glasner weiterhin bescheiden und bodenständig auf. Allein deshalb sollte ihm eine weitere Medaille verliehen werden.

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