Stürze enden bei Osteoporose sehr häufig mit einem Knochenbruch. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, über ausreichend Gleichgewicht und Stabilität zu verfügen. Mithilfe eines unkomplizierten Selbsttests können Sie ihr individuelles Sturzrisiko und somit auch die Verletzungsgefahr überprüfen.
Wir werden dank der modernen Medizin, des hohen Lebensstandards und der hochwertigen Ernährung immer älter, fühlen uns gleichzeitig jung, fit und dynamisch. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit zunehmendem Alter auch das Krankheitsrisiko steigt.
Gefahr besteht schon bei geringen Belastungen
Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und erhöhte Knochenbrüchigkeit charakterisiert ist. Die Knochen verlieren an Härte. Dadurch steigt die Gefahr von Frakturen und Wirbelkörpereinbrüchen schon bei geringen Verletzungen und Belastungen.
Die 6-Monatssterblichkeit nach einer Hüftfraktur liegt bei über 65-Jährigen bei 21%. Zusätzlich sind Betroffene bei ihren Aktivitäten (z.B. Autofahren) stark eingeschränkt, viele können nicht mehr allein gehen.
Daher sollten alle Menschen über 70 Jahre eine Basisdiagnostik bezüglich Osteoporose durchführen lassen, bei bestehenden Risikofaktoren wie etwa erblicher Belastung, Unverträglichkeit von Milchprodukten, verminderter sportlicher Aktivität, mangelndes UV-Licht (Vitamin D), chronische entzündliche Erkrankungen oder Einnahme bestimmter Medikamente (Arzt, Apotheker befragen) durchaus viel früher.
Ein einfacher Selbsttest zeigt Ihnen, ob Ihr Sturzrisiko erhöht ist und wie es um Ihre Balancefähigkeit steht:
Wer das nicht schafft, ist besonders sturzgefährdet und sollte unbedingt Gegenmaßnahmen in Angriff nehmen.
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