Polizei las mit

Mann fragt auf Twitter nach Drogen – gefeuert

Web
16.08.2013 10:37
In Kanada hat der Mitarbeiter einer auf Ölwechsel spezialisierten Werkstatt nach einem eigenen Angaben zufolge nicht ganz ernst gemeinten Twitter-Eintrag seinen Job verloren. Zum Verhängnis wurde ihm ein Tweet, in dem er die Nutzer des Kurznachrichtendienstes ganz offen fragte, ob ihm nicht jemand Marihuana an seinen Arbeitsplatz liefern könne. Die Antwort kam von der Polizei.

Der Mann aus der Gegend um Toronto habe auf Twitter verkündet, er bräuchte "einen Joint oder zwei", um seine Schicht zu beenden, berichtet die britische TV-Anstalt BBC. Und der Twitter-User fragte auch gleich, ob ihm nicht ein Dealer etwas an seinen Arbeitsplatz bringen könnte. Drogen wurden dem Mann letztlich zwar nicht geliefert, dafür antwortete die lokale Polizei auf seinen Tweet. Der Wortlaut: "Toll! Dürfen wir auch kommen?"

Als wäre das nicht genug, bekam auch noch der Arbeitgeber des Mannes Wind von der Sache, dankte der Polizei - und setzte ihn prompt vor die Tür. Später soll der Mann auf seiner Twitter-Seite noch die Botschaft "Meine Tweets sind nicht im geringsten ernst gemeint" veröffentlicht haben, wenig später war das Profil gänzlich gelöscht. Durchaus möglich, dass der Mann nach dem ganzen Ärger mal eine Auszeit vom Web 2.0 nehmen wollte.

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