Austria Salzburg hat am Freitagabend noch vor dem Auswärtsspiel bei den Young Violets den Klassenerhalt in der 2. Liga in der Tasche. Der aktuelle Tabellenletzte Schwarz-Weiß Bregenz patzte und kann die Violetten nicht mehr einholen. In Wien kommt Ersatzmann Manuel Kalman zu seinem ersten Zweitliga-Einsatz der Saison.
Schon bevor in Wien-Favoriten das Spiel gegen die Young Violets angepfiffen wurde, war der Jubel bei Austria Salzburg riesengroß. Denn seit 19:52 Uhr am Freitagabend steht fest: Der Aufsteiger hat den Klassenerhalt in der 2. Liga auch auf dem Papier jetzt fix in der Tasche. Damit geht für die Violetten ein Traum in Erfüllung. Wahr wurde er, weil Schwarz-Weiß Bregenz bei Kapfenberg mit 1:3 verlor und die Austria somit nicht mehr einholen kann.
Die große Überraschung ist es nicht mehr
Groß ist die Überraschung über den Liga-Verbleib ohnehin nicht. Schließlich blieb einerseits nach dem Aus von Stripfing und dem Fixabstieg von Austria Klagenfurt mit Saisonende nur mehr ein Abstiegsplatz übrig. Andererseits sammelte die Austria in den vergangenen Monaten fleißig Punkte, die den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter vergrößerten.
Neben dem Klassenerhalt gab es sportlich ein Debüt zu vermelden. Manuel Kalman, der in den vergangenen Jahren die Nummer eins im Tor der Austria war, in dieser Saison aber noch kein einziges Pflichtspiel absolviert hat, kam beim 1:1 gegen die Young Violets zu seinem Debüt in der 2. Liga.
Routinier Rieder verpasste Doppelpack
Dabei musste der frühere Stammspieler schon nach exakt einer Minute hinter sich greifen. Marijan Österreicher hatte mit einer schönen Direktabnahme zum Führungstor der Hausherren aus der Hauptstadt getroffen. In der zweiten Halbzeit erzielte Austria Salzburgs Florian Rieder nach einem Elfmeterfoul am eingewechselten Luka Parkadze per Strafstoß den verdienten Ausgleich. In der Schlussphase bejubelte der Routinier beinahe seinen zweiten Treffer des Abends. Sein Freistoß ging aber nur an die Latte.
So blieb es am Ende beim 1:1. Nach nun 25 gespielten Partien in der 2. Liga hält Austria Salzburg bei 30 Punkten und darf sich hochoffiziell auch in der kommenden Saison als Zweitligist bezeichnen. „Kompliment an die Truppe, wie wir uns entwickelt haben und wie wir Fußball spielen“, war Sportchef Roland Kirchler glücklich.
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