01.08.2013 17:00 |

Verkehrssünden

Was Autofahrer nervt - und was sie selbst zugeben

Linke oder mittlere Fahrspur blockieren, schleichen und nicht einordnen lassen – das sind die Dinge, die Österreicher im Straßenverkehr am meisten nerven. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Versicherungsgruppe Generali unter 2.000 heimischen Autofahrern. Als besonders gefährlich empfunden werden hingegen "Radfahrer, die sich nicht um Verkehrsregeln kümmern".

Das Ergebnis macht generell deutlich, dass die nervigsten Verkehrssünden in Österreich jene sind, die als weniger gefährlich gelten. So nerven besonders oft auch Autofahrer, die sich "über alles aufregen und wild hupen".

Als riskant eingeschätzt wird laut der Umfrage die Nichtbeachtung des Rechtsvorrangs (Platz 2), Fahren ohne Licht bei Dämmerung oder das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Rasen und Drängeln landeten lediglich auf den Plätzen sieben und acht. Nicht abgefragt wurden Verkehrssünden wie Alkohol und Drogen am Steuer. Laut Generali wäre das Ergebnis ohnehin eindeutig ausgefallen, so eine Sprecherin. Man wollte eher auf das "Empfinden" der Lenker eingehen.

Was eigenes Fehlverhalten angeht, sind die Autofahrer nicht so offen: Prozentual werden weniger Sünden zugegeben als jene, die man anderen anlastet. Reflektierend gaben die Befragten "Rasen" und "bei gelber und roter Ampel in Kreuzungen fahren" als jene "Hoppalas" an, die ihnen selbst hin und wieder passieren. Jüngere Lenker sind hingegen toleranter und neigen eher dazu, ihre Fehler einzugestehen. Zwischen den Geschlechtern sind die Unterschiede gering, Rasen wird von weiblicher Seite jedoch um einiges gefährlicher eingeschätzt als von Männern.

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