Locken soll neben der Geschwindigkeit – das Laden an der Säule dauert rund 15-mal länger – auch die Bequemlichkeit. Für den Akkuwechsel muss der Fahrer das Auto nicht einmal verlassen. Zudem lädt die Säule die Batterie aus technischen Gründen lediglich zu rund 50 Prozent auf, während die Wechselbatterie immer zu 100 Prozent gefüllt ist. Eine volle Ladung reicht je nach Version der Limousine für bis zu 370 Kilometer.
Jede der geplanten Stationen soll rund 50 Wechsel-Akkus vorhalten. Die alte Batterie wird aufgeladen, aber nicht direkt wieder in das Tauschsystem aufgenommen. Stattdessen kann der Fahrer wählen, ob er sie auf der Rückfahrt wieder eingebaut haben möchte oder sie sich lieber kostenpflichtig nach Hause schicken lässt. So soll sichergestellt sein, dass er sich beim Tausch nicht verschlechtert – etwa, wenn die eingebaute Batterie älter ist als seine eigene.
Mit einem ähnlichen Konzept ist kürzlich das israelische Unternehmen Better Place gescheitert. In Kooperation mit dem Autohersteller Renault-Nissan wollte die Firma ein Netz von Akku-Wechselstationen für die Fahrzeuge der Marken errichten. Die Kunden nahmen die Idee allerdings nicht an; im Mai musste Better Place Insolvenz anmelden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.