Die technischen Daten des Ativ Q sind beeindruckend: Es bietet auf 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale die sagenhafte Auflösung von 3.200 mal 1.800 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 275 DPI entspricht. Trotz potentem Core-i5-Prozessor der aktuellen "Haswell"-Generation, vier Gigabyte RAM und wahlweise 128 oder 256 Gigabyte SSD-Speicherplatz wiegt das Gerät inklusive Tastatur gerade einmal 1,29 Kilo.
Ativ Q: Android und Windows auf einem Gerät
Der Wechsel zwischen beiden System erfolgt prompt und ohne spürbare Verzögerungen, sogar das Gegenüberstellen von Inhalten aus beiden Plattformen ist mittels Snap-Funktion möglich. Für Windows-Nutzer ergibt sich daraus vor allem ein Vorteil: Sie können aus dem vollen Angebot an Googles Anwendungen schöpfen - und sind nicht zwangsweise auf die aktuell vergleichsweise noch dürftige Auswahl im Windows-App-Store beschränkt.
Als Tablet und Laptop nutzbar
An der Tastatur, wenngleich sehr dünn, lässt sich hingegen wenig beanstanden. Die Tasten sind ausreichend groß, der Druckpunkt angenehm. Einzig der mittig untergebrachte Trackball wollte beim ersten kurzen Test nicht so recht "flutschen", notfalls kann man dank Touch-Funktionalität ja aber immer noch auf die Finger zur Bedienung ausweichen.
Anschlussseitig verfügt das knapp 1,3 Kilogramm leichte und 13,9 Millimeter dünne Gerät über einen USB-3.0- und einen USB-2.0-Port, microHDMI, Ethernet und ein Klinkenstecker vervollständigen die Port-Ausstattung. Der Speicher des Ativ Q lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Eine Kamera für 720p-Aufnahmen ist ebenfalls an Bord. Laufzeit laut Samsung: neun Stunden.
Ativ Tab 3: Trotz Windows 8 leichter als das iPad
Erstaunlich ist beim Ativ Tab 3 vor allem das geringe Gewicht. Trotz vollwertiger x86-Hardware bringt es gerade einmal 550 Gramm auf die Waage. Damit ist Samsungs neues 10,1-Zoll-Tablet sogar leichter als Apples Verkaufsschlager. Eine Besonderheit des Ativ Tab 3: Es kommt inklusive Stylus, kann also per Stift bedient werden. Der soll sich laut Samsung insbesondere bei der Benutzung des vorinstallierten Office 2013 Home & Student bezahlt machen.
Beim Ausprobieren kam es allerdings zeitweilig zu spürbaren Verzögerungen. Woher diese rühren, ließ sich in der Kürze der Zeit nicht eruieren. Hier wird erst ein längerer Test klären können, was die Bedienung per Stylus taugt.
Als Akkulaufzeit gibt Samsung bei dem Gerät achteinhalb Stunden an. Die Verarbeitungsqualität und Haptik entspricht jener des Galaxy Tab. Sprich: Alles ist sauber verarbeitet und wirkt recht edel, fühlt sich im Vergleich zur Konkurrenz aus Kalifornien aber nicht unbedingt ebenso hochwertig an. Dass Samsung beim Gehäuse auf Kunststoff setzt, macht sich jedoch beim geringen Gewicht bezahlt.
Galaxy NX: Samsungs erste Systemkamera mit Android
Die maximale Lichtempfindlichkeit liegt bei ISO 25.600. Videos nimmt die Galaxy NX in Full-HD-Qualität auf, das Display der Kamera misst 4,8 Zoll in der Diagonale. Gespeichert wird auf microSD-Karten und 16 Gigabyte internen Speicher.
NX-Wechselobjektive und LTE-Datenfunk
Apropos Apps: Von den Fähigkeiten, die das Android-Betriebssystem bietet, macht die Kamera regen Gebrauch. Zahlreiche nützliche Tools sind vorinstalliert, darunter Anwendungen, die von Samsungs Galaxy-Smartphones bekannt sind - etwa das Übersetzungs-Tool S Translator oder der Sprachassistent S Voice.
Kamera kennt Sehenswürdigkeiten der Umgebung
Inklusive 4.360 Milliampere-Stunden fassendem Akku bringt die Galaxy NX rund ein halbes Kilo auf die Waage. Wie lange dieser - insbesondere bei Verwendung des LTE-Turbos - hält, hat Samsung nicht verraten. Bei der ersten Begutachtung fiel allerdings unangenehm auf, dass der Akku sehr, sehr warm zu werden scheint - möglicherweise eine Folge der Dauerbelastung durch die vielen Journalisten vor Ort, möglicherweise aber auch nicht.
Preise und Starttermine
Das Ativ Q erscheint in Österreich zwischen Mitte und Ende August und wird in der 128-Gigabyte-Version 1.400, in der 256-Gigabyte-Variante 1.599 Euro kosten. Das Ativ Tab 3 kommt ebenfalls im August auf den Markt. Kostenpunkt: rund 700 Euro. Zu Preisen und Verfügbarkeit der Galaxy NX hat Samsung bislang keine Angaben gemacht.
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