Sports Activity Coupé (SAC) nennt BMW die Fahrzeuggattung, die keinen echten praktischen Sinn hat, aber wohl genau deshalb so beliebt ist. Auftritt und Fahrverhalten sind hier wichtiger als braves Dienlichsein im Kreis der Familie. So ist der X4 mit 1,62 m fünf Zentimeter flacher als der X3 und mit 1,91 m drei Zentimeter breiter.
Allein das bringt schon eine echt sportliche Optik. Länge und Radstand entsprechen dem X3 (4,65 m bzw. 2,81 m). Dazu kommen die kurzen Überhänge und die lange Motorhaube. Und im Detail hat BMW jede Menge Sportlichkeit hineingezeichnet. So reichen die LED-Scheinwerfer wie beim Vierer-Coupé bis an die Doppelniere heran. Mit fetten Kühllufteinlässen saugt sich der X4 über die Straße.
Die coupéhafte Dachlinie fällt in einem eleganten Schwung zum Heck hin ab und streckt das Fahrzeug in die Länge. Die gesamte Erscheinung ist muskulös, vor allem die Sicken an den hinteren Kotflügeln machen einen auf dicke Hose. Natürlich steht die Studie auf 21-Zöllern. Am Heck finden sich ein Unterfahrschutz sowie in das Ganze integrierte Auspuffauslässe.
Anders als der X6 soll der X4 als Fünfsitzer auf den Markt kommen. Die Motorenpalette dürfte der des X3 entsprechen – zusätzlich dürfen wir eine M-Variante erwarten, die dann wohl 450 PS haben wird.
X6 als Cashcow
Schon nach der Hälfte der Laufzeit hatte der X6 sein geplantes Verkaufsziel für die gesamte Karriere übertroffen und mittelweile kommt das erste SUV-Coupé der Welt nach vier Jahren schon auf eine Produktionsziffer von über 200.000 Exemplaren. Weil das Auto bei einem vergleichbaren Herstellungspreis nicht nur deutlich teurer ist als der X5, sondern die Kunden in der Regel auch noch mehr Extras bestellen, verdienen sich die Bayern damit eine goldene Nase.
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