Um den Sergio zu bauen, wurde ein 458 Spider schlicht entleibt und komplett umgebaut. Fahrwerk, Chassis und Antrieb bleiben jedoch unberührt. Ein Dach hat er nicht, auch keine Windschutzscheibe – dafür jede Menge faszinierendes Design. Der Bereich vor der fehlenden Scheibe ist so gestaltet, dass der Fahrtwind praktisch über den Innenraum hinwegzieht. Trotzdem ist vorgesehen, dass die beiden Insassen Helme tragen, aber nicht irgendwelche: Sie sind speziell angefertigt, in Wagenfarbe gehalten und haben ihren Platz in der Türverkleidung, wenn nicht gerade auf dem Kopf.
Das Showcar ist ein reiner Zweisitzer mit Flügeltüren und auch sonst etwas Flügelwerk. Ein Flügel vorne ersetzt den Anpressdruck der fehlenden Frontscheibe, der Überrollbügel in der Mitte sorgt für Downforce auf der Hinterachse. An ihm sind auch die Kopfstützen befestigt. Die Scheinwerfer erinnern an den Dino Berlinetta Speciale von 1965.
Die Karosserie ist aus Kohlefaser gefertigt, so ist der Sergio rund 150 kg leichter als der Organspender. Mit dem 4,5-Liter-V8 schafft das Designerstück den Sprint auf 100 km/h also in 3.4 Sekunden und 320 km/h Top Speed.
Der Pininfarina Sergio wurde auf dem genfer Salon als reines Showcar präsentiert. Doch Pininfarina-CEO Silvio Angori hat bereits angekündigt, dass eine Mini-Serie von fünf, sechs Stück aufgelegt werden könnte, wenn Nachfrage besteht. Der Preis läge dann bei rund drei Millionen Euro.
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