In Balance bleiben

Basisch essen gegen chronische Übersäuerung

Der Säure-Basen-Haushalt sorgt für einen ausgewogenen pH-Wert im Körper und wird etwa durch die Nieren oder Lunge reguliert. Mit steigendem Alter nehmen zahlreiche Körper- und Organfunktionen ab, was zu gefährlichen, dauerhaften Säureüberschüssen führen kann. Mit diesen Maßnahmen können Sie entgegenwirken.

Wenn die Fähigkeit, Säureüberschüsse aus der Ernährung oder Stoffwechselprozessen über den Urin auszuscheiden, alterbedingt sinkt, steigt das Risiko einer latenten Azidose, das heißt, einer chronischen Übersäuerung. Die Folgen können weitreichend sein, etliche typische Alterserkrankungen wie Osteoporose, Bluthochdruck, Gicht, chronische Entzündungen sowie eine weiter verminderte Nierentätigkeit (hier entsteht ein Teufelskreis) werden damit in Zusammenhang gebracht.

Die Symptome einer akuten oder chronischen Azidose sind oft nicht eindeutig zu erkennen, es gibt aber Anzeichen, die darauf hindeuten, dass der Säure-Basen-Haushalt nicht in Balance ist. Dazu zählen: ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, verminderte Stressresistenz, Muskel- und Gelenkschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Haar- und Nagelveränderungen.

Wer unter diesen Beschwerden leidet, sollte seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hinterfragen. Neben falscher Ernährung zählen auch einseitige Diäten, Bewegungsmangel, zu viel Stress, zu wenig Schlaf, eventuell in noch in Verbindung mit Säurebildnern wie Alkohol und Zigaretten zu den Hauptverursachern einer Übersäuerung. Zur Diagnose werden der pH-Wert des Blutes gemessen (Achtung: die einmalige Messung ist nicht aussagekräftig).

Durch entsprechenden Lebensstil gegensteuern
Gerade für ältere Menschen ist daher eine basische Ernährung – viel Obst, Gemüse, Salate und pflanzliche Fette, dafür wenig Fleisch, Fisch, Weißmehl, Eier, Molkereiprodukte sowie Verzicht auf Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke – empfehlenswert. Auch auf ausreichend Bewegung ist zu achten. Bei Verdacht einer chronischen Übersäuerung sollten Sie dies mit Ihrem Hausarzt besprechen.

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