Starker Anstieg

Firmen laut Studie vermehrt Opfer von Cyber-Attacken

Web
30.01.2013 08:43
Weltweit registrieren Unternehmen einer Studie zufolge vermehrt Attacken auf ihre Computersysteme. Im Jahr 2011 hätten 31 Prozent der Firmen rund um den Globus mehr Angriffe auf ihre IT verzeichnet, nur neun Prozent hingegen hätten von einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr berichtet, teilte die Unternehmensberatung Ernst & Young am Dienstag in Berlin mit. Der größte Risikofaktor seien aber nach wie vor die eigenen Mitarbeiter.

Zwar sei die Zahl bösartiger Attacken eigener Mitarbeiter rückläufig gewesen, leicht gestiegen sei jedoch die Zahl der IT-Sicherheitsvorfälle, die aus Unachtsamkeit eigener Mitarbeiter passierten, so die Studie.

Aus Sicht von 59 Prozent der Unternehmen sind nach wie vor unwissende und unachtsame Mitarbeiter der größte Risikofaktor, erst dann folgen mit 56 Prozent gezielte Attacken auf die Computersysteme.

Über vier Fünftel (84 Prozent) der Unternehmen halten ihre eigenen IT-Sicherheitsvorkehrungen übrigens für unzureichend. 51 Prozent planten daher laut Ernst & Young in diesem Jahr höhere Ausgaben in dem Bereich.

Für die Untersuchung befragte die Unternehmensberatung über 1.800 Manager verschiedener Branchen in 64 Ländern.

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