LinkedIn hatte lange Zeit einen klaren US-Schwerpunkt. Inzwischen sind bereits 64 Prozent der Nutzer außerhalb der USA registriert. In den deutschsprachigen Ländern hat LinkedIn mehr als drei Millionen Mitglieder und ist damit etwa halb so groß wie der hiesige Marktführer Xing.
Nach den USA mit 74 Millionen gibt es die meisten Mitglieder in Indien, Brasilien, Großbritannien und Kanada. Am stärksten steigen die Mitgliederzahlen derzeit in der Türkei, in Kolumbien und in Indonesien. "Es ist faszinierend, zu sehen, wie unsere Mitglieder über LinkedIn ihr berufliches Leben wandeln konnten", schrieb LinkedIn-Manager Deep Nishar in einem Blogeintrag.
Angebote für die Personalsuche und -vermittlung sind neben kostenpflichtigen Sonderleistungen zu einer wichtigen Ertragssäule der Business-Netzwerke geworden. Neben der Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen, hat LinkedIn auch eine als "endorsements" bezeichnete Funktion eingeführt, bei der Mitglieder gegenseitig ihre Fähigkeiten bestätigen oder unterstützen können. Weitere Dienste sollen folgen.
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