Das Leben auf der Erde ist auf den Tag-Nacht-Rhythmus abgestimmt. Doch die Phasen natürlicher Dunkelheit werden durch den Einsatz künstlicher Lichtquellen immer kürzer. Das bleibt nicht ohne Folgen für Mensch und Umwelt.
Bis vor relativ kurzer Zeit war die offene Flamme das einzige bekannte, vom Menschen genutzte Beleuchtungsmittel, das neben Mond und Sternen Licht ins Dunkel der Nacht brachte. Vor rund 150 Jahren sind schließlich die ersten lichtstarken Außenbeleuchtungsanlagen in Betrieb gegangen – zuerst in den Städten, dann auch im ländlichen Raum. Durch die künstliche Beleuchtung im großen Stil verlängerten beziehungsweise verschoben sich die Arbeitsstunden und Freizeitaktivitäten weit über das Tagesende hinaus.
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