Künstliche Intelligenz hat Einzug in unseren Alltag gehalten: Rund ein Drittel hat bereits KI-Tools wie ChatGPT, MidJourney, Bard, Bing, Gemini oder Firefly verwendet, wie aus einer Umfrage des Handelsverbandes und Mindtake Research hervorgeht. Vor einem Jahr waren es nur 15 Prozent gewesen. Allerdings werden nicht nur die Vorteile der KI gesehen, sondern auch potenzielle Risiken.
Neben den 32 Prozent, die KI benützt haben, kennen 42 Prozent der Befragten zumindest KI. Und die Zahl jener, die keine Ahnung von KI haben, hat sich innerhalb eines Jahres mit 21 Prozent fast halbiert. Jeweils 37 Prozent haben sehr oder eher positive Erwartungen an KI bzw. erwarten, dass damit Österreichs Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird.
Skepsis groß
Dennoch herrscht die Skepsis vor: Denn 68 Prozent sind dafür, dass KI für bestimmte Bereiche verboten wird. Vor einem Jahr vertraten erst 44 Prozent diese Meinung. Der Anteil jener Personen, die KI kritisch sehen, ist innerhalb eines Jahres von 47 Prozent auf 52 Prozent gestiegen.
„Unternehmen sollten deshalb alle Aktivitäten rund um KI transparent gestalten und offen kommunizieren“, sagte Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes laut einer Aussendung. Allerdings biete die Künstliche Intelligenz für den Handel große Vorteile, sagte Will.
Vorteile für Handel
„Die Anwendungsgebiete sind nahezu unendlich und reichen von der Optimierung und Beschleunigung des Kerngeschäfts über die Entlastung von Routine- und Kontrollaufgaben oder die Unterstützung bei Entscheidungen bis hin zur Schaffung innovativer Geschäftsmodelle und damit neuer Marktchancen“, so Will. Sowohl im stationären Handel als auch im Webshop würden Konsumenten davon profitieren.
Manche Befragte haben bereits jetzt hohe Erwartungen an die Künstliche Intelligenz: Sie könne die Arbeit erleichtern und neue Services bieten, vertraten jeweils 24 Prozent. Ebenso viele erhoffen sich Rat und Expertise. 14 Prozent versprechen sich von den KI-Tools einen einfacheren Einkauf.
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