"Das Leben, das ich lebe, will ich nicht mehr. Ich habe alles verloren und ich werde nichts zurückbekommen", lautete eine der Mitteilungen an die Facebook-Freunde des 22-Jährigen, berichten US-Medien. Die Hintergründe der Tat sind allerdings unklar.
Die Online-Gespräche hätten den Einsatz "gestört", sagte der Ermittlungsleiter Nathan Harper im TV-Sender CNN. Allerdings sei es auch gut gewesen, "dass er sieht, wie sich die Leute um ihn Sorgen machen". Viele seiner Freunde beschwichtigten Thaxton, allerdings antworteten auch Fremde, die "völlig geschmacklos" reagierten, so Harper. Facebook habe seine Seite daher auf Antrag der Polizei abgeschaltet.
Sein Opfer, einen 58-jährigen Geschäftsmann, habe der Ex-Soldat vermutlich ausgewählt, da er dessen iPhone, Computer und Fernseher durch eine Glastür sehen konnte. Thaxton habe sichergehen wollen, auf sich aufmerksam machen zu können, so die Polizei.
Geiselnehmer gab nach sechs Stunden auf
Zunächst war befürchtet worden, dass der Täter eine Bombe und eine Schusswaffe bei sich trug, wie die Lokalzeitung "Pittsburgh Post-Gazette" berichtete. Das Gebäude und der umliegenden Straßenblock wurde deshalb evakuiert. Nach rund sechs Stunden gab der Geiselnehmer auf, nachdem Spezialkräfte der Behörden mit ihm verhandelt hatten. Ob Thaxton wirklich bewaffnet war, blieb zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.
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