Österreichs Sportminister Andreas Babler kann den Investoren-Plänen von FIFA-Chef Gianni Infantino nichts abgewinnen – und übt nun scharfe Kritik!
„Fußball gehört den Fans, nicht Investment-Fonds. Während UEFA-Präsident Ceferin das erkannt und schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft kritisiert hat, treibt FIFA-Präsident Infantino die Debatte mit seinen aktuellen Plänen auf die Spitze“, sagte Babler. Die schon bei der WM zu beobachtende, fortschreitende Kommerzialisierung des Fußballs lehnt er ab.
„Grenzen wurden bereits überschritten“
„Mit der Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft wurden bereits Grenzen überschritten“, sagte Babler am Donnerstag und sprach sich gegen dynamische Eintrittspreismodelle aus.
„Aus den bedenklichen Entwicklungen in den USA müssen wir auch in Europa unsere Lehren ziehen. Der Fußball darf sich nicht immer weiter von den Fans entfernen. Die dynamischen Preismodelle machen den Sport für immer weniger Menschen zugänglich“, sagte der Vizekanzler und warnte: „Durch die Investoren-Pläne wächst der Druck weiter, sportliche Grenzen zugunsten von Gewinnmaximierung zu verschieben.“
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