Renault Kangoo Z.E.

Benedikt XVI. bekommt ein Elektro-Papamobil

Motor
08.09.2012 14:50
Der Papst bekommt ein elektrisches Auto. Der Heilige Vater wird künftig an Bord eines elektrischen Renault Kangoo Maxi Z.E. unterwegs sein. Das als "Papamobil" umgebaute Fahrzeug wurde von Renault und dem italienischen Energiekonzern Enel entworfen, berichtete der vatikanische Pressesprecher Pater Federico Lombardi.

Sechs Monate lang dauerten die Arbeiten, um das Fahrzeug an die Bedürfnisse des Papstes anzupassen. So wurde das Fahrzeug gepanzert, und das Dach kann geöffnet werden, damit Benedikt XVI. beim Fahren stehen kann. 

Mit einer Gesamtlänge von 4,6 Metern und einer Breite von 1,8 Metern bietet der Elektro-Renault großzügige Platzverhältnisse. Zwei maßgeschneiderte, komfortable Einzelsitze im Fond ersetzen die serienmäßige Rücksitzbank. Darüber hinaus verfügt der Kangoo Maxi Z.E. über herausnehmbare Seitenscheiben hinten und klassisch angeschlagene Türen statt der Kangoo typischen Schiebeportale. Elektrisch ausfahrbare Trittstufen erleichtern den Zugang zum Fond.

Das Fahrzeug mit der Autonummer SCV 1 soll im Vatikan und in der päpstlichen Sommerresidenz von Castel Gandolfo eingesetzt werden. Mit seinem 44 kW/60 PS starken Elektromotor erreicht der Kangoo bis zu 90 km/h.

Ein zweiter Kangoo wurde auf die Anforderungen der Gendarmerie des Vatikans abgestimmt. Der blau lackierte Kangoo Maxi Z.E. mit weiß-gelbem Dekorstreifen kommt zukünftig im päpstlichen Sicherheitsdienst zum Einsatz.

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