Honan legte in seiner Beschreibung der Ereignisse (siehe Infobox) dar, dass die Hacker besonders bei Amazon und Apple leichtes Spiel hatten und so alle seine Daten von seinen Apple-Geräten löschen sowie seinen Gmail- und Twitter-Account übernehmen konnten.
Schuld war sowohl die enge Verknüpfung all seiner Zugänge über nur wenige E-Mail-Adressen als auch, dass Apple das Ändern des Passworts per Telefon erlaubt - auch wenn der Anrufer dabei nur Daten nennt, die im Internet für jedermann frei zugänglich und leicht zu finden sind.
Kreditkartennummer weiterhin sichtbar
Auch bei Amazon war die Passwortänderung per Telefon möglich, diese Praxis haben beide Unternehmen nun - zumindest vorerst - auf Eis gelegt, berichten verschiedene US-Medien. Bei Amazon werden eingeloggten Nutzern allerdings weiterhin die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummer angezeigt, was den Hackern die Übernahme von Honans Apple-Account überhaupt erst möglich gemacht hatte.
Ob Amazon dieses Vorgehen einstellen wird und wie es mit der telefonischen Passwortänderung bei Apple weitergeht, ist derzeit nicht bekannt. Keines der Unternehmen hat sich bisher offiziell zu dem Sicherheitsproblem geäußert.
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