Die Anbieter wurden über Suchmaschinen ausgewählt. Jeweils acht Reiserouten mit dem Ausgangspunkt Linz galt es zu errechnen: Vier Orte in Österreich sowie drei beliebte Ferienziele (Gardasee, Rovinj in Kroatien und Grindelwald in der Schweiz) und der Münchner Flughafen.
Dabei wurde nach neun Kriterien zu je fünf Punkten bewertet. Unter anderem wurde geprüft, wie einfach der Einstieg auf die jeweilige Seite ist, ob der Plan vergrößert oder verkleinert werden kann, ob das Ziel gefunden wird und wie das Angebot alternativer Strecken ausfällt.
Resultate nicht immer perfekt
Das Ergebnis konnte nicht immer überzeugen. So lag etwa die kürzeste Strecke nach München bei einem Anbieter bei 213 Kilometern, bei zwei weiteren hingegen bei 271 Kilometern. Ein Routenplaner warf gar den Flussaalweg statt des Flughafens aus. Für das Fehlen von individuellen Vorgaben wie "Autobahn vermeiden" oder Zusatzangeboten wurden Punkte abgezogen.
Michelin stellt den Testsieger
Der Sieger - ViaMichelin (Bild) - erreichte 43 von 45 möglichen Zählern, drei Anbieter kamen auf 42 und somit ebenfalls auf ein "Sehr gut": Google Maps, Bing Maps und Falk. Zwei Routenplaner erhielten eine durchschnittliche Bewertung, vier wurden als mangelhaft klassifiziert, wobei der schlechteste nur 24 Punkte erreichte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.