Das gesteigerte Paketaufkommen zeugt dieser Tage einmal mehr davon: Zu Weihnachten haben Präsente Hochkonjunktur. Aus dem Fest der Liebe ist auch, wenn nicht gar ausschließlich, ein Fest des Schenkens geworden. Doch warum geben wir Menschen überhaupt Jahr für Jahr kostbare und wertvolle Dinge her, wenn wir sie für uns selbst behalten könnten?
Durchschnittlich 389 Euro wollen die Österreicher laut Handelsverband heuer für Geschenke ausgeben. Etwas mehr (399 Euro) sind es in Oberösterreich und Salzburg, etwas weniger (379 Euro) in Tirol und Vorarlberg. Das traditionell beliebteste ist und bleibt da wie dort der Gutschein, gefolgt von Spielzeug, Büchern, Kosmetik, Süßigkeiten sowie Kleidung.
Von den Höhlentagen bis heute
Verschenkt wird aber natürlich nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu anderen (religiösen) Feiertagen, Geburts- oder Namenstagen und einer Vielzahl anderer Gelegenheiten - und das nicht erst seit gestern: Laut der Paläoanthropologin Ariane Burke von der Universität Montreal tauschten unsere Vorfahren bereits vor 35.000 Jahren symbolische Gegenstände aus, gefertigt aus verzierten Knochen, Muscheln, Zähnen, Elfenbein, Steinen, Baumrinde oder Federn.
Doch warum schenkten bereits unsere ersten Vorfahren etwas Kostbares oder Wertvolles einfach her, anstatt es für sich selbst zu behalten und zu nutzen?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.